Beate Rothensee
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Unser tägliches Brot

Der Mensch formiert daher auch nach den Gesetzen der Schönheit.   (Karl Marx)

Alle kennen sie: Plastikschalen mit Gemüse und Obst aus dem Supermarkt.
Auch in meinem Haushalt nehmen die Produkte für die gelbe Tonne ein beträchtliches Volumen ein. Die Vielfalt der verwendeten Verpackungen stellte mich irgendwann vor die Überlegung: nach welchen Prinzipien ist das jeweilige Verpackungsprodukt entworfen - nur funktionell oder auch ästhetisch?

Gips und Marmor
Es reizte mich, dieser Frage nachzugehen und ich begann, die Abfallprodukte künstlerisch zu nutzen, indem ich Abgüsse  aus Gips, später auch aus Marmorstaub herstellte und freute mich an der Klarheit und Präzision der jeweiligen Formen. Die Transformation des Abfall-produkts in eine Skulptur mit beinahe klassischen Proportionen hat mich überrascht und inspiriert. Die Kombination der Objekte durch Träger aus Edelhölzern führte zu weiterer Nobilitierung.

Epoxidharz
In einem weiteren Schritt goss ich die Schalen mit Epoxidharz aus, welches ich mit speziellen Pigmenten transparent einfärbte. Dabei bemühte ich mich, jeder vorgefundenen Form eine gefühlsmäßig stimmige Farbe zuzuordnen. Es entstanden eine Reihe leuchtend farbiger „Küchenjuwelen“. Ausgehend vom Alltagskontext verblüffen die so entstanden Objekte durch ihre Strahlkraft und ihren Zauber.

 



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